Digital Transformation Framework

- Digital Governance -

Auf dem Weg zum vollständig transformierten Unternehmen werden Unternehmen nicht in allen Teilbereiche den maximalen Digitalisierungsgrad erreichen können. In vielen Fällen ist dies auch gar nicht notwendig. Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sondern eine notwendige Geschäftsmodellanpassung, um im digitalen Wirtschaftsumfeld weiter wettbewerbsfähig zu bleiben. Dennoch kann es vor allem für die laufende Überprüfung des Digitalisierungsgrades bzw. der erreichten Digitalkompetenz hilfreich sein, sich an der Maximalausprägung der Digitali-sierung innerhalb der einzelnen Teildisziplinen zu orientieren. Ein Unternehmen verfügt über eine ausreichende Digitalkompe- tenz, wenn es den Bedürfnissen und Verhaltensweisen des digi- talen Kunden gerecht wird und diesen in den Mittelpunkt stellt.

Wichtig vor allem für die etablierten Unternehmen ist die Initiierung von weitreichenden Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Innovationsfähigkeit. Erst wenn ein Unternehmen auf verschiedenen Ebenen entsprechende Geschäftsmodellveränderungen vorgenommen und zentrale Geschäftsprozesse weitestgehend digitalisiert und vernetzt hat, kann man von einem digital transformierten Unternehmen sprechen. Das digital transformierte Unternehmen zeigt sich darin, dass die Digitalstrategie des Unternehmens dokumentiert und soweit kommuniziert ist, dass sie alle Führungskräfte und die meisten Mitarbeiter kennen und verinnerlicht haben. Digital Governance heißt in diesem Kontext auch, die Fähigkeiten der Organisation und ihrer Mitarbeiter entsprechend zu entwickeln.