Innovative Mindset -10 Ratschläge für mehr Innovationskultur



Eine gelebte Innovationskultur ist der Grundstein für das Sicherstellen einer dauerhaften Wettbewerbsfähigkeit. Daher werden Führungskräfte zunehmend angehalten, sich stärker als Treiber und Vorreiter für mehr Innovation im Unternehmen zu engagieren. Schließlich weisen Unternehmen mit einer ausgeprägten Innovationskultur laut einer aktuellen TopJob Trendstudie bis zu 27% mehr Innovationskraft auf.

Auch insgesamt schneiden Unternehmen mit einer ausgeprägten Innovationskultur im Vergleich durchweg deutlich besser ab.

■ Innovationsperformance (+27%)

■ Produktivität ihrer Mitarbeitenden (+13%)

■ Mitarbeiterbindung (+13%)

■ Zufriedenheit mit der Arbeitsstelle (+10%)

■ Unternehmensleistung insgesamt (+7,5%)

Innovationskultur lässt sich aber eben nicht einfach verordnen. Wie also entsteht eine solche Innovationskultur im Unternehmen überhaupt?

Der Kulturwandel kann nur durch die agierenden Personen selbst angestoßen und dauerhaft im Unternehmen verankert werden. Dabei gehört im Grunde gar nicht so viel dazu, um eine innovationsfreundliche Stimmung aufzubauen. Vieles mag auf den ersten Blick selbstverständlich, ja gar banal, anmuten. In der Praxis hat sich aber gezeigt, dass man mit ein paar einfachen Maßnahmen schon in kurzer Zeit eine spürbare Veränderung der Innovationskultur bewirken kann.


Diese zehn praktischen Ratschläge helfen Ihnen als Führungskraft, in ihrem Team eine Innovationskultur zu etablieren:


1. Führen mit Vision Als Führungskraft brauchen Sie die Fähigkeit, eine inspirierende Vision für die Zukunft Ihres Unternehmens zu entwickeln und sie zu kommunizieren. Mit einem ambitionierten Zukunftsbild verleihen Sie den Aufgaben der Mitarbeitenden eine tiefere Bedeutung und einen erkennbaren Sinn.


2. Führung als Dienstleistung Servant Leadership stellt die Führungskraft bewusst in den Dienst des Teams und schafft Leitlinien, im Rahmen derer das ganze Team gemeinsam und auf Augenhöhe agiert und auch Entscheidungen trifft. Gegenseitige Wertschätzung, Vertrauen und Ermutigung sind die Basis der Zusammenarbeit.


3. Mut zu scheitern Wer Neues will, muss Risiken eingehen. Das Abweichen von etablierten Pfaden erfordert den Mut, auch Niederlagen einzukalkulieren. Nicht jede gute Idee führt zwangsläufig auch zum Markterfolg. Transparenz über alle Stufen erhöht die Chance, Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen.


4. Aus Fehlern lernen Leben Sie eine aktive Fehlerkultur vor, in welcher aus Fehlern gelernt wird und Scheitern als notwendiger Lernprozess auf dem Weg zum Ziel vermittelt wird. Iterative Vorgehen unterstützen dabei einen entsprechenden Lernprozess durch regelmäßige Selbstreflektion.


5. Neugier als treibende Kraft Seien Sie selbst offen für neue Trends und suchen Sie aktiv nach Chancen hinsichtlich neuer Produkte, Prozesse und Märkte. Das Hinterfragen des Status Quo ist eine notwendige Disziplin auf dem Weg zu ständiger Verbesserung sowie höchstmöglicher Anpassungsfähigkeit und Flexibilität.


6. Motivation für die Sache Menschen spüren sehr schnell, ob jemand wirklich hinter einer Sache steht. Wenn Sie Ihre Aufgabe sichtlich erfüllt und Sie daraus Motivation ziehen, wird es Ihnen eher gelingen, Mitarbeitende zu inspirieren und zu entwickeln. Bleiben Sie stets positiv, dann werden ihre Mitarbeiter auch in schwierigen Phasen an Ihrer Seite kämpfen.


7. Vorsicht vor emotionaler Erschöpfung

Überbelastung sowie der Mangel an Ressourcen erschöpft Innovationspotenziale im Keim. Die Innovationskraft misst sich nicht daran, ein Innovationsprojekt nach dem anderen voranzutreiben, sondern Innovationspotentiale zu priorisieren und zielstrebig umzusetzen.


8. Fokussierung auf das Ziel Setzen Sie klare Prioritäten und bleiben Sie fokussiert, auch wenn Projekte oder Aufgaben nicht optimal verlaufen. Legen Sie den Blick bewusst auf das Ziel und die zu ergreifenden Maßnahmen. Bleiben Sie bei der Wahl der Maßnahmen und Mittel flexibel und reflektieren Sie regelmäßig mit ihrem Team die Vorgehensweisen.


9. Fels in der Brandung Innovation stößt nicht überall auf Gegenliebe. Nicht selten sind Ablehnung und Spott die ersten Reaktionen auf neue Ideen. Stellen Sie sich auch bei Gegenwind stets vor ihr Team und agieren als Prellbock sowohl bei der Initiierung als auch bei der Umsetzung von Innovationsprojekten.


10. Projekte fürs Herz Gewähren Sie Ihren ambitionierten Mitarbeitenden individuelle Herzensprojekte im Rahmen ihres Tätigkeitsbereichs, die sie frei gestalten und eigenverantwortlich vorantreiben können. Dies fördert die Initiative, auch bei anderen Projekten engagiert mitzuarbeiten.

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